Ausflug der AG 60 plus nach Heidelberg
Die Ausstellung des Kulturamtes Heidelberg über die Collage-Techniken des treffend-bissigen Künstlers und Karikaturisten Klaus Staeck endet mit dem 26. April.
Um diese noch sehen zu können, organisierte die Arbeitsgemeinschaft 60 plus des Kreises Offenbach einen Ausflug in die Heidelberger Altstadt.

Acht Teilnehmer fuhren mit einem Bus des VdK Neu-Isenburg, drei mit Klaus-Joachim Rink im E-Auto. Monika Lehr-Horch traf sich mit Franz Roski am Seligenstädter Bahnhof, um sich von Odenwaldbahn und S-Bahn in zwei Stunden zur Station HD-Altstadt bringen zu lassen. Sie kamen pünktlich um 11 Uhr an, und hatten so noch Zeit, das Schloss, das Rathaus, die Heiliggeistkirche und anderes anzuschauen.
Sie trafen die anderen Teilnehmer auf dem Marktplatz und zogen in das Wirtshaus am Markt. Franz mit seinem Rollstuhl wurde vom Oberkellner gleich erkannt, der uns zu einer gemütlichen Tischgruppe im Erdgeschoss führte und darauf achtete, dass wir zügig und nach unseren Wünschen bedient wurden.
So gestärkt, zogen wir in die nahe Pfaffengasse, zum Geburtshaus von Friedrich Ebert, wo man sehen kann, wie beengt und bescheiden seine Eltern damals gelebt haben. In einem modernen Seitentrakt war die Staeck-Ausstellung. Nach ausgiebiger Besichtigung fuhren die Autofahrer bald wieder zurück nach Hessen.
Monika und Franz bummelten aber auch noch durch andere Teile der Altstadt, wo sie auch sein Atelier und sein Geschäft entdeckten.
Erst um 17:30 Uhr fuhren sie mit der S-Bahn nach Eberbach. Dort wurde zwar angekündigt, dass die anschließende Bahn durch den Odenwald ausfällt, aber mit dem Linienbus 50 kamen sie genau so schnell zum Erbacher Bahnhof. Dort lief gerade die Bahn aus Frankfurt ein, die auch Franz im Rollstuhl zügig nach Seligenstadt brachte.
Es war ein gelungener Ausflug, bei himmlischen Wetter. Es hat allen gefallen.
Franz Roski, Seligenstadt
