ÖPNV im Kreis Offenbach: Bus und Hopper künftig besser vernetzen
Kreistag schafft Grundlage für integriertes Verkehrsangebot in West/Mitte
Der Kreistag des Kreises Offenbach hat heute die Grundlage für die Neuaufstellung des ÖPNV in Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach, Heusenstamm, Dietzenbach und Rödermark beschlossen.
Ab dem Fahrplanwechsel 2028/2029 sollen klassische Busverkehre und der On-Demand-Verkehr mit dem Hopper stärker miteinander verknüpft werden. Das neue System setzt dabei auf drei Ebenen: leistungsstarke Hauptlinien, lokale Erschließungs- und Verstärkerlinien sowie flexible Hopper-Verkehre.
Ziel ist es, die Angebote besser aufeinander abzustimmen und die Mobilität im Kreis auch angesichts steigender Personal-, Energie- und Betriebskosten langfristig zu sichern. Durch die gemeinsame Planung und Vergabe von Bus- und On-Demand-Verkehren sollen zudem Synergien bei Betrieb, Disposition, Personal und Fahrzeugen genutzt werden.
Für die integrierten Verkehrsleistungen ist für das erste volle Betriebsjahr 2029 eine Preisobergrenze von 13,5 Millionen Euro jährlich vorgesehen.
„Gute Mobilität ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Wir wollen einen ÖPNV, der die Menschen im Kreis zuverlässig verbindet und gleichzeitig flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren kann“, erklärt die SPD-Kreistagsfraktion.
Mit dem heutigen Beschluss kann die kvgOF nun die weiteren Schritte für die Ausschreibung einleiten. Das Vergabeverfahren soll Anfang 2027 erfolgen, die Betriebsaufnahme ist zum Fahrplanwechsel 2028/2029 vorgesehen.
