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15. Olympe-de-Gouges-Preisverleihung der ASF Hessen-Süd

Seit 2001 verleiht die ASF Hessen-Süd einen Ehrenpreis, der nach Olympe de Gouges, der Kämpferin für Frauenrechte während der Französischen Revolution, benannt ist. In einer würdigen Feierstunde, musikalisch begleitet von der Klezmer-Gruppe „Terz“, würdigte Heike Hofmann in ihrer Laudatio das Wirken Irmela Mensah-Schramms, die seit 30 Jahren Nazisymbole jeglicher Art, ob Graffiti oder Aufkleber, im öffentlichen Raum entfernt, sei es durch Abkratzen oder durch Überstreichen. Mensa-Schramm fällt immer eine Methode ein, mit der die Symbole unkenntlich gemacht werden können. Obwohl Nazisymbole in Deutschland verboten sind, hat die Preisträgerin so manch schlechte Erfahrung bei ihrer couragierten und vorbildlichen Tätigkeit machen müssen und selbst Anzeigen wegen Sachbeschädigung bekommen, wie sie in ihrer Dankesrede ausführte. „Irmela Mensah-Schramm führt beharrlich den Kampf gegen die Gefahr von Rechts und setzt sich für Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit ein. Sie ist uns damit ein großes Vorbild“, betonte Ulli Nissen, MdB und Ideengeberin für den Ehrenpreis.

Olympe-de-Gouges-Preisverleihung_2017

Auf dem Bild von links nach rechts: Laudatorin Heike Hofmann, MdL; Ulli Nissen, MdB und Vorsitzende der ASF Hessen-Süd; Preisträgerin Irmela Mensah-Schramm; Gisela Stang, Bürgermeisterin in Hofheim und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende; Doris Globig, Vorsitzende ASF Kreis Offenbach; Andrea Gerlach, Kreistagsabgeordnete und ASF-Mitglied Kreis Offenbach.